HBOT
Hyperbare Sauerstofftherapie · „Druckkammer“
HBOT (Hyperbare Sauerstofftherapie) ist eine Behandlung, bei der du in einer speziellen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck einatmest. Durch den Überdruck kann das Blut deutlich mehr Sauerstoff aufnehmen und ins Gewebe transportieren als bei normaler Atmung. Im Longevity-Kontext wird HBOT mit Regeneration, Wundheilung und der Sauerstoffversorgung der Zellen in Verbindung gebracht.
Auf einen Punkt gebracht
In der Druckkammer herrscht ein höherer Druck als an der Erdoberfläche. Dadurch löst sich zusätzlicher Sauerstoff direkt im Blutplasma – auch Regionen mit schlechter Durchblutung werden besser erreicht. Genau dieser „Sauerstoff-Boost“ ist der Ansatzpunkt vieler Anwendungen.
Verfahren
Wirkprinzip
Hauptziel
Warum ist HBOT interessant?
Sauerstoff ist die Grundlage dafür, dass Zellen Energie gewinnen und Gewebe sich reparieren kann. Indem HBOT die Sauerstoffmenge im Blut vorübergehend stark erhöht, soll sie Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen. Medizinisch ist HBOT bei bestimmten Indikationen anerkannt – etwa bei schlecht heilenden Wunden, Kohlenmonoxidvergiftung oder Taucherkrankheit. Im breiteren Longevity- und Anti-Aging-Bereich ist die Datenlage hingegen deutlich dünner; viele beworbene Effekte gelten als vorläufig oder umstritten.
Eine Sitzung findet in einer Einzel- oder Mehrpersonenkammer statt und dauert meist 60–90 Minuten. Der Druck wird langsam auf- und wieder abgebaut, während du über eine Maske oder Haube reinen Sauerstoff atmest.
Hinweis: Dieser Glossar-Eintrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
