NMN
Nicotinamid-Mononukleotid · NAD+-Vorstufe
NMN (Nicotinamid-Mononukleotid) ist ein körpereigenes Molekül und eine direkte Vorstufe von NAD+ – einem zentralen Coenzym des Energiestoffwechsels. Die Idee dahinter: Über die Zufuhr von NMN soll der Körper mehr NAD+ bilden können, dessen Spiegel mit zunehmendem Alter sinkt. NMN zählt damit zu den meistdiskutierten Supplements im Longevity-Bereich.
Auf einen Punkt gebracht
NMN ist quasi ein „Baustein“ auf dem Weg zu NAD+. Da NAD+ selbst beim Schlucken im Verdauungstrakt zerfällt, setzen viele Ansätze auf Vorstufen wie NMN oder NR. Ziel ist es, den altersbedingten Rückgang des NAD+-Spiegels auszugleichen und so den Zellstoffwechsel zu unterstützen.
Stoffklasse
Verwandt mit
Hauptrolle
Warum ist NMN interessant?
NAD+ ist die Grundlage dafür, dass Zellen Energie gewinnen, und aktiviert sogenannte Sirtuine – Enzyme, die mit Zellreparatur und gesundem Altern in Verbindung gebracht werden. Weil der NAD+-Spiegel im Lauf des Lebens deutlich abnimmt, wird NMN als Möglichkeit diskutiert, gegenzusteuern. Tierstudien zeigen interessante Effekte; aussagekräftige Langzeitdaten beim Menschen sind allerdings noch begrenzt. NMN sollte daher als vielversprechender, aber noch nicht abschließend belegter Ansatz eingeordnet werden.
NMN wird meist als Kapsel oder Pulver eingenommen. Dosierung, Qualität und Reinheit der Präparate unterscheiden sich stark – ein genauer Blick auf den Anbieter lohnt sich.
Hinweis: Dieser Glossar-Eintrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
